Nach dem Rekordsommer: Wohin steuert die Lüftungs- und Klimatechnik Ihres Gebäudes?
Andreas Blassy,
03.09.2018
TGA

Nach dem Rekordsommer: Wohin steuert die Lüftungs- und Klimatechnik Ihres Gebäudes?

 

Als Kapitän …

… auf einem größeren Schiff muss man ungefähr 20 Minuten vorausdenken: So lange dauert es in etwa, bis sich Entscheidungen, die man jetzt trifft, auf den Kurs des Schiffes auswirken. Große Massen sind nun mal träge. Wir neigen zurzeit wohl eher zum Autofahrerprinzip: Wir reagieren auf Probleme, die uns hier und heute betreffen. Was gehen uns Entwicklungen an, die sich vielleicht in 50 Jahren auswirken? Man kann – und will – sich nicht vorstellen, dass man genau jetzt das Ruder herumreißen sollte.

Dabei kann man allerdings sehr schnell auf den Boden der Tatsachen, respektive unserer Flüsse, landen – zum Beispiel, wenn die Binnenschifffahrt wegen Wassermangel teilweise eingestellt werden muss. So geschehen in diesem Rekordsommer. Die Klimaerwärmung könnte noch wesentlich schneller gehen als erwartet. Wissenschaftler sagen bereits eine „Heißzeit voraus.

Als Gebäudeplaner und -betreiber …

… muss man mindestens 20 Jahre vorausdenken. Und, ganz gleich, wie schnell es gehen wird, ganz gleich, ob wir nun daran schuld sind oder nicht: Wir werden uns auf ein verändertes Klima einstellen müssen – auf höhere Temperaturen. Wer heute ein Gebäude plant, tut zum Beispiel gut daran, dunkle Glasfassaden zu vermeiden und die Fensterflächen mit Vordächern so abzuschatten, dass nur die schräg stehende Wintersonne hineinscheint. Er sollte lieber auf Thermoschutzverglasung und ausreichend dimensionierte Klimatechnik setzen.

Als Betreiber bestehender Anlage investiert man tunlichst in Gebäudeautomation, beispielsweise automatische Jalousien. Man ersetzt besser jetzt ein antiquiertes, ineffizientes Klimasystem durch ein modernes, energiesparendes. Wer auf diese Weise vorausschauend fährt, hat langfristig klar die Nase vorn: Er spart morgen deutlich mehr als er heute investiert.

Nach der jüngsten Hitzewelle panisch gegenzusteuern, wieder nur nach dem Autofahrerprinzip, wäre indes ebenso falsch, wie die Veränderung zu ignorieren. Wir haben da den richtigen Weitblick: Im Rahmen unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit schauen wir in die Gebäudezukunft. Wir können den Bauherren und späteren Betreibern ganzheitliche Konzepte liefern, die sie im Energiemanagement schon jetzt genau auf den richtigen Weg bringen.

Als vorausschauender Dienstleister …

… sagen wir Ihnen aber auch, wann und in welchem Umfang eine Kurskorrektur sinnvoll und erforderlich ist. Wir können vorrechnen, wie viel Sie pro Jahr mit einer neuen Klimatechnik einsparen – und wie viel jeder „Jahrhundert-“ oder „Jahrtausendsommer“ mit der alten Technik noch kosten wird.

Was es kostet, wenn die Belegschaft in überhitzten Büros so vor sich hin schwitzt, hat so mancher in diesem Sommer erlebt: Leistung, Motivation und Produktivität sinken. Ein kontinuierlicher und störungsfreier Betrieb wird also wichtiger. Auch hier schlagen wir bei Caverion von Anfang an den richtigen Weg ein: Die von uns eingebauten Systeme können rund um die Uhr zentral überwacht und gesteuert werden. Speziell geschulte Mitarbeiter in der Gebäudeleitzentrale haben die Technik stets auf dem Schirm. Bei Störungen greifen sie ein – bevor es heiß hergeht, im Betrieb.

 

Über den Autor

 
Andreas Blassy
Andreas Blassy
Leiter Digital- & Energie Services
Beim Thema Energie geht Andreas Blassy nicht die Energie aus: Er entwickelt innovative Lösungen, die die Verbrauchswerte von Gebäuden senken. Damit sie nachhaltiger und kostengünstiger betrieben werden. Sie sind interessiert an einem weiteren Austausch? Vernetzen Sie sich ganz einfach über das Linkedin-Icon mit Andreas.
 
 

Text: Eva-Maria Beck, Illustration: Thomas Hardtmann