Natascha Engelhardt

Natascha Engelhardt war eineinhalb Jahre für Caverion Stuttgart tätig, als sie sich Anfang 2017 beruflich neu orientierte. Neben ihrem persönlichen Interesse an der beruflichen Entwicklung sei auch die damalige Situation am Standort dafür nicht unerheblich gewesen. Heute? Hat sich der Standort erholt und Natascha setzt sich längst wieder für Caverion ein – wenn auch bald schon in neuer Funktion. Wie kam es?


„Nun die Situation in Stuttgart war vor rund einem Jahr recht angespannt, so dass ich mich mit dem Gedanken auseinandersetzen musste, eine neue berufliche Herausforderung zu suchen.“

Das erste Angebot ließ nicht lange auf sich warten. Ein kleines, inhabergeführtes Unternehmen bot ihr eine lukrative Stelle an. Natascha Engelhardt unterschrieb. 

„Bei meinem neuen Arbeitgeber hat mich am Anfang besonders die hohe Anerkennung durch den Inhaber motiviert, der selbst noch operativ im Unternehmen mitgearbeitet hat und die Zügel in der Hand hatte. Hinzu kam, dass ich eine Position mit mehr Verantwortung als Projektleiterin erhalten habe.“ 

Doch es zeigten sich rasch auch Schattenseiten. 

„Nach einiger Zeit habe ich mich regelrecht beobachtet gefühlt. Die Mitarbeiter waren sehr auf den Inhaber fixiert. Alle Informationen wurden umgehend an ihn weitergegeben. Als selbstständiger Mensch habe ich mich hier doch sehr eingeschränkt und zunehmend unwohl gefühlt. Auch Gleitzeitmodelle habe ich vermisst, besonders da ich einen längeren Anfahrtsweg hatte. Beginn und Ende der Anwesenheit waren exakt vorgegeben. Meine Flexibilität für private Termine war damit leider in großen Teilen hinfällig. Und: Trotz ISO-Zertifizierung des Unternehmens herrschte eine schlechte Qualität der Projektablagestruktur, was meinen Arbeitsablauf erheblich erschwert hat.“  

Zunehmend enttäuscht, wuchs der Wunsch bei Natascha Engelhardt, zu Caverion zurückzukehren. Da der Kontakt zu den ehemaligen Kollegen auch über den Weggang hinaus freundschaftlich blieb, konnte sie offen mit ihren neuen Erfahrungen umgehen. Schnell stand der Entschluss fest. 

 „Natürlich habe ich mich sehr gefreut, als mir eine Rückkehr in Aussicht gestellt worden ist. Das heißt aber nicht, dass ich die Entscheidung bereue, meine berufliche Entwicklung selbst in die Hand genommen zu haben. Im Gegenteil, es hat mir den Blick auf die Vorzüge erst ermöglicht, die etwa der Zusammenhalt zwischen den Kolleginnen und Kollegen, aber auch die professionellen Strukturen bieten. Und ganz besonders freue ich mich darüber, dass mich Caverion dabei unterstützt, mich beruflich weiterzuentwickeln.“ 

Natascha Engelhardt absolviert von Juni bis November 2017 eine Projektleiterschulung und wird ab 1. Januar 2018 als Projektleiterin am Standort Stuttgart tätig sein.