Harald Tobias Boers

Meist bereuen wir die Dinge, die wir nicht tun. Das dachte sich auch Harald Tobias Boers, der auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung einem Kollegen zu einem namhaften Wettbewerbsunternehmen folgte.

„Ich war beruflich an einem Punkt angelangt, an dem das Bedürfnis nach Veränderung wuchs. Ich wollte mich weiterentwickeln und mehr aus meinen Erfahrungen machen. Da kam mir ein Angebot von einem ehemaligen Kollegen sehr gelegen.“

Dieser wechselte zu einem Wettbewerbsunternehmen. Da die beiden ehemaligen Kollegen auch über den Arbeitgeberwechsel hinaus in persönlichem Kontakt blieben, bot sich schon bald Gelegenheit, dem Kollegen an die neue Wirkungsstelle zu folgen. Harald Tobias Boers kündigte bei Caverion.

„Die Erwartungen an den neuen Arbeitgeber waren groß. Doch schon bald stellte sich heraus, dass ich vieles, das bei Caverion für mich selbstverständlich war, hier vermisste. Allen voran klare Strukturen. Das führte auch dazu, dass der Teamgeist auf der Strecke blieb. Denn statt in eine gemeinsame Richtung zu gehen, arbeiteten viele für sich oder gegeneinander. Hinzu kam, dass Versprechungen, die mir gemacht worden waren, im Anschluss nicht eingehalten wurden.“

Harald Tobias Boers ging in sich und setzte sich mit der Frage auseinander, was ihm tatsächlich wichtig war. Und er traf eine Entscheidung. Er kündigte erneut.

„Nach wenigen Wochen in der neuen Stelle war ich davon überzeugt, am falschen Ort gelandet zu sein, nicht aber die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Denn im Nachhinein glaube ich, war es wichtig, diese Erfahrung zu machen. Heute bin ich überzeugt von dem was ich tue und ich freue mich, wieder mit meinen Projektleitern und Kollegen zusammenzuarbeiten.“